Markensprache: Die 7 häufigsten Fehler
Bei meiner Recherche zu Markensprachen in den letzten Monaten sind mir sieben Fehler aufgefallen, die die Sprache von Marken verwässern.

Das Gute: Die Stimme war bei allen bereits hörbar. Sie hatte nur keine Regel.
1. Ein Ding, viele Namen
Der Firmenname steht in sechs Schreibweisen. Die Community erhält gleich mehrere Namen, obwohl es immer dieselbe ist. Das Angebot heißt unterschiedlich. Wer drei Namen hört, behält keinen.
→ Ein Wort für eine Sache oder Gruppe. Dann bleibt es im Ohr.
2. Zahlen, die sich widersprechen
16 Jahre auf der Website. 18 auf LinkedIn.
Eine Zahl, die wackelt, nimmt allen anderen den Halt. Eine Inventur der Fakten findet, was sich über die Jahre eingeschlichen hat.
→ Ein Faktenblatt. Jeder Kanal schöpft daraus.
3. Viele Leitsätze, keiner führt
Die eine Marke spricht in sechs Leitsätzen. Die andere in keinem.
Eines haben sie gemeinsam: Beide klingen nach niemandem.
→ Ein Satz, der überall gilt. Die anderen ordnen sich ein.
4. Zwei Versprechen auf einmal
Die Website verspricht Spitzenleistung. LinkedIn verspricht Flexibilität statt mehr Leistung.
Die Kundin hört zwei Marken. Sie wählt eine dritte.
→ Zuerst ein Kernsatz. Dann jeder Text.
Und was ist eigentlich Spitzenleistung? Damit sind wir beim nächsten Punkt.
5. Behaupten statt zeigen
„Höchste Qualität.“ „Innovativ.“ „Lösungsorientiert.“ „Nachhaltig.“
Solche abgedroschenen Wörter hört man nicht mehr. Man schaltet auf Durchzug. Umweltaussagen ohne Beleg sind in Österreich seit 27. September 2026 außerdem ein Rechtsrisiko.
→ Eine Zahl. Ein Name. Ein Beispiel. Das bleibt.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen Apple, Oatly und Dyson.
6. Die Sprache wechselt
LinkedIn und Pressetexte klingen sachlicher als Instagram und Website. Das soll so sein.
Doch die eigene Sprache reist nicht immer mit, hat meine Recherche mir gezeigt.
→ Der Ton wechselt. Der Klang bleibt.
7. Tippfehler an den wichtigsten Stellen
Auf der Startseite. Genau dort, wo man klicken soll. Und die Fehleranzahl war nicht selten zweistellig auf der gesamten Website.
→ Alle Texte vor Veröffentlichung checken.
Die Stimme ist schon da
Keiner dieser Marken fehlt eine Stimme. Ich höre sie. Sie ist schon da. Was fehlt, ist ein solider Sprachkern.
Seit Teams mit KI schreiben, vervielfacht sich jeder Murks und das kostet Vertrauen. Ein Sprachkern gibt Team und KI eine klare, wiedererkennbare Stimme.
Häufige Fragen
Was sind die häufigsten Fehler in der Markensprache?
Viele Namen für ein Ding, Zahlen, die sich widersprechen, zu viele oder keine Leitsätze, zwei Versprechen auf einmal, Behaupten statt Zeigen, eine Sprache, die nicht über alle Kanäle mitreist, und Tippfehler an den wichtigsten Stellen.
Darf eine Marke auf LinkedIn anders klingen als auf Instagram?
Der Ton darf wechseln, etwa sachlicher auf LinkedIn und in Pressetexten. Der Klang der Marke bleibt: dieselben Worte, dieselben Fakten, dieselbe Haltung.
Warum sind Wörter wie „nachhaltig“ ein Risiko?
Sie sind abgedroschen und werden überhört. Umweltaussagen ohne Beleg sind in Österreich seit 27. September 2026 außerdem ein Rechtsrisiko. Besser: eine Zahl, ein Name, ein Beispiel.
Was hat KI mit uneinheitlicher Markensprache zu tun?
Seit Teams mit KI schreiben, vervielfacht sich jeder Fehler. Ein Sprachkern gibt Team und KI eine klare, wiedererkennbare Stimme.
Wie klingt deine Marke über alle Kanäle?
Der Nektar Markensprache Check zeigt es dir. Fünf Fragen, ein Score pro Kanal und drei Hebel, die sofort wirken.
Markensprache Check anfragen

